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Probleme mit Humaninsulin (Original: Problemy s humannim insulinem) Es zeigt sich, dass bei etwa 10% Typ-1-Diabetiker Humaninsulin aus verschiedenen Gründen nicht genügt und ernste Gesundheitsprobleme verursacht.Dieses Dokument beinhaltet Erfahrungen aus einer Reihe Länder, in denen Humaninsulin seit bereits Anfang der 80. Jahre eingeführt wurde. Es ist ein Auszug einerseits aus Web-Seiten, die unter "Insulin Forum Switzerland" publiziert wurden, andererseits aus weiteren Quellen, die am Ende unseres Dokuments aufgeführt sind. Betroffene Diabetiker in diesen Ländern verlangen von ihren Ärzten, dass sie, wie früher, tierisches Insulin benutzen können. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt die Gleichwertigkeit von tierischem und humanen Insulin und das Recht des Patienten auf die Wahl der Art. In der Tschechischen Republik ist zur Zeit kein tierisches Insulin registriert, aber auf eine Arztempfehlung ist es möglich, tierisches Insulin zu bekommen, das im Ausland registriert ist. In der tschechischen Republik wurde und wird Schweineinsulin produziert (Firma SPOFA AG), aber es ist hier bisher nicht registriert und ist nur für Export. Diabetiker, die eine Verschlechterung der Kontrolle ihrer Zuckerkrankheit nach Umstellung auf 100 IE/ml Humaninsulin erfahren, sollten ihren Arzt um die Möglichkeit einer Rückkehr zum tierischen Insulin auffordern, ähnlich neue Patienten, die Schwierigkeiten nach Anwendung von Humaninsulin (insb. Beim Erkennen einer Hypoglykämie) haben. Eine norwegische Studie macht auch auf den Einfluß der Konzentrationsänderung von 40 auf 100 IE/ml aufmerksam. Sie kann bei manchen Patienten einen ernsten Problem mit veränderter Geschwindigkeit der Freisetzung darstellen. Eine Schweizer Studie
über 176 Diabetiker, die vom tierischen auf Humaninsulin umgestellt wurden, zeigte, dass 66% von ihnen den Verlust der typischen Anzeichen für niedrigen Blutzucker (Hypoglykämie) erlitten hatten, oder eine ernsthafte Änderung dieser Anzeichen. Durch diese Veränderung kam es bei den meisten zu plötzlichen, gefährlichen Hypoglykämien.
Eine Studie der Universität Bern
aus den Jahren 1984-87 stellte in 112 Fällen schwerer Hypoglykämien mit Bewustseinverlust fest, dass Patienten, die Humaninsulin anwenden, dem dreifachen Risiko einer Hypoglykämie ausgesetzt sind im Vergleich mit Patienten mit tierischem Insulin.
Eine norwegische Studie
aus dem Jahre 1995, die sich mit dem Tod von Menschen unter 40 Jahren in den Jahren 1981-90 beschäftigt, zeigte, dass 12 von 16 plötzlichen, unerklärlichen Todesfällen bei Diabetikern passierte nach Übergang vom tierischen auf humanes Insulin oder nach Übergang von normaler Konzentration 40 auf 100 IE/ml.
Ähnliche Ergebnisse zeigte eine schwedische Langzeitstudie. Nach dem Humaninsulinhersteller Eli Lilly verursacht Humaninsulin weniger allergischer Reaktionen, jedoch eine Studie schwangerer Frauen mit Typ-1-Diabetes, die dieses Insulin anwendeten, zeigte, dass 92% von ihnen Insulin-Antikörper hatte.Keine unabhängige Studie bewies den Vorteil von Humaninsulin vor tierischem. 1984 wurde ein neues Insulin (Ultratard HM Novo) an einer schweizer Universität an jungen Diabetikern erprobt. Das Insulin wurde nicht zum Gebrauch empfohlen wegen schlechter Blutzuckerkontrolle, gesenkter Warnung vor drohender Hypoglykämie und in einigen Fällen wegen plötzlicher Hypoglykämie mit Bewußtlosigkeit. Trotzdem wurde Ultratard HM in der Schweiz auf den Markt gebracht. Im Jahre 1986 warnte Journal of Swiss Association in einem Artikel von Diabetologen der Diabetesklinik der Universität Basel Ärzte vor erhöhter Möglichkeit von Hypoglykämien bei Diabetikern, die auf Humaninsulin wechseln. Trotzdem hörte der Hersteller Novo auf, seine tierischen Insuline in die Schweiz zu importieren und alle Diabetiker wurden gezwungen, Humaninsulin zu benutzen. Es folgte eine erhöhte Anzahl an Hypoglykämien bei manchen Patienten sowie eine Reihe weiterer Gesundheitsprobleme, die sie unter Anwendung tierischer Insuline nicht hatten. Ähnliche Situation entstand in Skandinavien, den Niederlanden und in Australien. Trotzdem stellten sich die Kontrollämter und dieLeitungen der Organisationen, die Diabetiker vereinen, auf die Seite der Hersteller, gegen die Interessen der Diabetiker. In einigen Fällen wurden Finanzbindungen an Hersteller des neuen Insulins nachgewiesen. Gegen diese Tendenz wurde in der Schweiz die Organisation Insulin Forum Switzerland ins Leben gerufen, die sich für den Erhalt der tierischen Insuline für Diabetiker, die diese Insuline unbedingt benötigen, einsetzt. In England wurden 80% Diabetiker bis 1985 auf Humaninsulin umgestellt, weil man davon ausging, dass tierische Insuline nicht mehr hergestellt werden. Fast 3000 dieser Diabetiker beschwerte sich schriftlich bei der BDA, heute Diabetes UK, über Gesundheitsprobleme, die sie früher nicht hatten. BDA ließ 384 typische Briefe analysieren.
Diabetiker, die ihre Krankheit viele Jahre unter Kontrolle hatten und praktisch ein normales Leben führten, begannen physische und psychische Probleme zu bekommen. Ihre Gesundheit insgesamt litt darunter, es passierten ihnen Unfälle, inklusive Verkehrsunfälle, sie wurden gezwungen von anderen Menschen abhängig zu sein, litten unter der Angst alleine hinauszugehen, Auto fahren, sie erlitten eine Persönlichkeitsveränderung und so sind sie auch zu einem Problem für ihre Umgebung geworden. Einige haben in Folge dieser Probleme ihren Beruf verloren oder ihren Führerschein. Die Diabetiker, die zu tierischem Insulin zurückkehrten, etwa 20%, bekamen wieder gute Gesundheit und Kontrolle über ihre Krankheit. Bei 1% kam es nicht zu einer Besserung (hier konnte der Grund die Änderung der Konzentration von 40 auf 100 IE/ml, eine Rückkehr war zu der Zeit nicht mehr möglich, 40IE/ml-Insulin war nicht mehr auf dem Markt).
BDA hatte die Studie nicht veröffentlicht, "damit sie keine Panik auslöst". Aus dem Grunde wurde 1994 eine neue Diabetesgesellschaft, IDDT, gegründet, die für die Rechte der Diabetiker kämpft, die Therapie anzuwenden, die für sie optimal ist, ohne Rücksicht auf kommerzielle Interessen. Die Gesellschaft haben gegründet und führen sie die ehemalige Vicepräsidentin der BDA Jenny Hirst und der Diabetologe BDA Dr. Matthew Kiln. Im Jahre 1999 wurde IDDT-International gegründet, die ähnliche Organisationen in der Schweiz, Kanada, Finnland, Australien, Deutschland und den USA vereinigt.
Studie IDDT bei Diabetikern, die negative Erfahrungen mit Humaninsulin hatten, zeigte folgenden Probleme:
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